"Mitten im Winter habe ich erfahren, dass es in mir einen unbesiegbaren Sommer gibt."

Albert Camus, Der Mythos von Sisyphos


Behandlungsspektrum

In meiner Praxis biete ich Ihnen ein breites Behandlungsspektrum. Zur Erstellung exakter Diagnosen und Krankheitssystematiken orientiere ich mich im Wesentlichen an den modernen Klassifikationssystemen ICD-10 ("International Statistical Classification of Deseases" der WHO – World Health Organization) und DSM-IV (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders" der APA – American Psychiatric Association). Dabei werden Erkrankungen vor allem nach Symptomatik, Schweregrad und Verlauf klassifiziert.

 

Depressionen

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die unterschiedlichste Beschwerden hervorrufen kann. Neben Symptomen wie z. B. gedrückte Stimmung, Interessenverlust oder Antriebsmangel treten oft auch Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit, Schlafstörungen bis hin zu Suizidgedanken auf.


Psychische Störungen in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft bedeutet für eine Frau einen wesentlichen Einschnitt bzw. eine Änderung der gesamten Lebensumstände. Unterschiedliche Faktoren, wie z. B.  im Vorfeld bestehende psychische Erkrankungen, währenddessen auftretende Störungen oder auch anschließende Wochenbettdepressionen können zu immensen Belastungen für Mutter, Kind und deren soziales Umfeld führen.
 

Bipolare Erkrankungen

Bipolare Erkrankungen sind schwere, chronisch verlaufende, psychische Störungen. Dabei wechseln sich manische Phasen (z.B. ausgeprägtes Hochgefühl, Hyperaktivität oder besondere Gereiztheit) mit depressiven Stimmungslagen (z.B. Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Suizidgedanken) ab


Angst- und Panikstörungen

Auch wenn Angst an sich ein wichtiger (oft auch unbewusster) Bestandteil des alltäglichen Lebens eines jeden Menschen darstellt (bewahrt sie uns nicht zuletzt vor manchen lebensbedrohlichen Situationen), kommt sie gelegentlich in übersteigerter Form zum Ausdruck. In diesem Fall handelt es sich um eine Angsterkrankung.


Zwangsstörungen

Bei Zwangserkrankungen handelt es sich um psychische Störungen, die durch immer wiederkehrende, zwanghafte Gedanken (Obsessionen) oder Handlungen in gleicher Form zum Ausdruck kommen. Die Zwänge wiederholen sich ständig und sind so ausgeprägt, dass sie den Betroffenen selbst bzw. das alltägliche Leben beeinträchtigen.
 

ADHS im Erwachsenenalter

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) wird meist in Verbindung zu Kindern gebracht. Allerdings kommt diese Erkrankung auch bei Erwachsenen vor. Häufig treten Aufmerksamkeitsstörungen, übersteigerte Impulsivität, Überaktivität und Stimmungsschwankungen auf. Begleitend werden auch Suchterkrankungen, Depressionen oder Angststörungen diagnostiziert.
 

Schizophrenie und andere psychotische Erkrankungen

Schizophrenie ist eine chronische Erkrankung und durch unterschiedlichste Erscheinungsbilder gekennzeichnet. Sie wird irrtümlich oftmals mit einer Persönlichkeitsspaltung übersetzt und umfasst fundamentale und charakteristische Störungen von Wahrnehmung, Denken, Antrieb und Affekt. Psychosen sind z.B. gekennzeichnet durch Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Realiätsverlust, ausgeprägte Störungen des Denkens sowie Ich-Störungen (Gedanken-Eingebungen, Gedanken-Ausbreitung, Gedanken-Beeinflussung).
 

Demenz

Es gibt unterschiedliche Formen von Demenzerkrankungen, wobei die Alzheimer-Krankheit am häufigsten diagnostiziert wird. Unter Demenz versteht man ein fortschreitendes Nachlassen der Gehirnfunktionen. Dabei können neben den kognitiven Fähigkeiten wie Sprache, Gedächtnis, Lesen, Schreiben auch emotionale und soziale Fähigkeiten betroffen sein. Demenz ist nicht heilbar. Allerdings kann bei frühzeitiger Diagnose die Prozessentwicklung der Krankheit verlangsamt werden.
 

Suchterkrankungen

Psychotrope Substanzen (Substanzen, die die menschliche Psyche beeinflussen) wie Alkohol, Tabak oder Koffein sowie illegale Drogen wie Heroin, Kokain oder LSD und Exstasy besitzen ein – wenn auch unterschiedlich hohes – Suchtpotenzial. Bei manchen Substanzen genügt ein einmaliger Konsum, um eine Abhängigkeit herbeizuführen.


Somatisierungsstörungen

Unter Somatisierungsstörungen versteht man ein wiederholtes Auftreten von körperlichen Symptomen, die auch nach intensiven, medizinischen Untersuchungen nicht erklärbar sind. Die Patienten leiden meist über einen langen Zeitraum unter teils massiven Beschwerden, die alle Körperteile betreffen können.


Chronische Schmerzsymptomatik

Schmerzen im Allgemeinen deuten darauf hin, dass etwas im Körper nicht stimmt. Manchmal lassen sich aber auch nach eingehenden medizinischen Untersuchungen keine entsprechenden Erkrankungen feststellen. Einer chronischen Schmerzsymptomatik geht immer eine körperliche Erkrankung (Verletzung) voraus. Erst wenn psychologische Faktoren hinzukommen, können diese Schmerzen einen chronischen Zustand entwickeln.


Burnout

Burnout – "ausgebrannt sein" – ist der in den 70ziger Jahren entstandene Begriff für eine chronische Überforderung im beruflichen und/oder privaten Bereich. Es entstehen Situationen, die zu Frustrationsgefühlen und Auswegslosigkeit bis hin zu schweren Depressionen führen können. Eine sehr gute Methode, um ein Burnout bereits im Vorfeld zu verhindern, ist die auf Achtsamkeit basierende Stress-Reduktion (MBSR) nach Jon Kabat-Zinn.


Schlafstörungen

Zu Schlafstörungen zählen Einschlaf- und/oder Durchschlafstörungen sowie tagsüber auftretende Müdigkeitserscheinungen und Erschöpfung. Wenn diese Probleme über einen längeren Zeitraum anhalten, werden sie zu einer massiven Belastung. Dies erfordert eine medizinische Abklärung und Behandlung.
 

Duale Diagnosen

Dualdiagnosen betreffen Patientinnen und Patienten mit einer sogenannten Suchterkrankung in Kombination mit einer weiteren psychischen Erkrankung. Um eine individuell abgestimmte Therapie zu gewährleisten, werden psychische, somatische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt.
 

Persönlichkeitsstörungen

Die Persönlichkeit eines jeden Menschen entwickelt sich während seines Lebens ständig. Sie ist die Summe aller psychischen Verhaltensmuster, aller individuellen Eigenschaften und umfasst ebenso Gefühle, das Denken und die Beziehung zu anderen Menschen. Als Persönlichkeitsstörungen können außergewöhnliche Ausprägungen eines Persönlichkeitsstils betrachtet werden.


Umgang mit Stress

Grundsätzlich ist kurzfristiger Stress nicht schädlich. Langfristig Stress ausgesetzt zu sein, kann sich psychisch und auch physisch bemerkbar machen. Z.B. Müdigkeitserscheinungen, Appetitlosigkeit oder auch gesteigerter Appetit, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit können Anzeichen von negativem Stress sein. Begleitende Gefühle sind mitunter Frustration, Auswegslosigkeit und Verzweiflung.